Zwei Wochen nach Ausbruch des indonesischen Vulkans Merapi haben die Rettungsmannschaften Dutzende weitere Leichen gefunden. Die Zahl der Todesopfer sei von 151 auf 191 gestiegen, teilte ein Vertreter des Katastrophenschutzes mit. Auch der Exodus aus der Gefahrenzone hält demnach weiter an: In den Notunterkünften lebten inzwischen 340.000 Menschen, 20.000 mehr als noch am Vortag, sagte [...]
Die Konzerne BP und Halliburton haben offenbar schon Wochen vor der Explosion der Ölbohrplattform “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko von Problemen mit dem eingesetzten Unterwasserzement gewusst. BP und Halliburton hätten bereits im März Kenntnis davon gehabt, dass der zur Stabilisierung des Macondo-Bohrlochs am Meeresboden eingesetzte Zement fehlerhaft sei, erklärte der Vorsitzende der von der [...]
Weiterlesen …Gut zwei Wochen nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn tritt der deutsche Generaldirektor der Betreiberfirma der Aluminiumfabrik von seinem Posten zurück. Bereits zum 15. Oktober sei der Vertrag mit Martin Rümmelein in “gegenseitigem Einvernehmen” aufgelöst worden, teilte das Unternehmen MAL auf seiner Website mit. In der Erklärung wurden angeblich mangelnde Ungarisch-Kenntnisse des Managers als Grund genannt. [...]
Weiterlesen …Zwei Wochen nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn hat die Firma MAL, die die Aluminiumfabrik betrieben hatte, den Opfern Entschädigungszahlungen versprochen. MAL sei bereit, über die kommenden fünf Jahre 1,5 Milliarden Forint (etwa 5,5 Millionen Euro) als Entschädigung an die Opfer zu zahlen, sagte einer der Eigentümer der Firma, Lajos Tolnay, der Online-Regionalzeitung “Boon”. Im Moment [...]
Weiterlesen …Knapp eine Woche nach ihrer Notevakuierung kehren die Bewohner des von giftigem Bauxitschlamm überschwemmten ungarischen Dorfes Kolontár nach und nach in ihre Häuser zurück. Die ersten der 800 Einwohner fuhren mit Bussen aus Ajka ab, wo sie im Sportzentrum untergebracht waren. Die Aluminiumfabrik, aus deren Auffangbecken der Schlamm ausgelaufen war, soll schon bald wieder in [...]
Weiterlesen …Die für eine Giftschlammkatastrophe mit mindestens neun Toten verantwortliche Aluminiumfabrik in Ungarn soll noch vor dem Wochenende wieder in Betrieb gehen. Bis spätestens Freitag solle die Produktion in dem Werk wieder angefahren werden, teilten die Behörden mit. Der in Gewahrsam genommene Generaldirektor des für die Unglücksfabrik verantwortlichen Unternehmens MAL kam wieder auf freien Fuß. Nach [...]
Weiterlesen …Mehr als eine Woche nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Am Morgen erlag ein Bewohner aus dem am schlimmsten betroffenen Dorf Kolontar im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Bei den im Krankenhaus von Ajka gestorbenen Opfer handelt es sich demnach um einen älteren Menschen. Bei dem [...]
Weiterlesen …Vor der französischen Atlantikküste ist am Morgen ein Chemie-Tanker mit einem Frachtschiff zusammengestoßen. Die 13-köpfige Besatzung des Tankers, der 6000 Tonnen Lösungsmittel geladen hat, konnte per Hubschrauber gerettet werden, wie die französische Küstenwacht in Brest in der Bretagne mitteilte. In die 120 Meter lange “YM Uranus” unter maltesischer Flagge flossen “große Mengen Wasser”, der Chemie-Tanker [...]
Weiterlesen …Das französische Konsortium Novarka hat mit der Arbeit an einem neuen Schutzmantel für den bei der Tschernobyl-Katastrophe zerstörten Reaktor begonnen. Seit Ende August werde an den Schienen gearbeitet, über die später der neue Schutzmantel über den zerstörten Reaktor gefahren werden soll, sagte die Sprecherin des ukrainischen Atomkraftwerks der Nachrichtenagentur AFP. Die Reaktorkatastrophe vom April 1986 [...]
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