Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Müll für das Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern steckt seit Stunden wenige Kilometer vor seinem Ziel fest. Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood hindern den Zug in einem Waldstück bei Diedrichshagen nahe Greifswald seit dem Nachmittag an der Weiterfahrt, wie ein Robin-Wood-Sprecher am Abend sagte. Zwei Atomkraftgegner hatten sich an einen Betonblock im [...]
Der Castor-Transport aus der südfranzösischen Kernforschungsanlage Cadarache soll Atomkraftgegnern zufolge am Dienstagabend ins Zwischenlager Nord bei Lubmin starten. Die vier Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll seien am Mittag mit Spezialkränen auf den Zug umgeladen worden, teilten das französische Netzwerk Sortir du Nucléaire und Greenpeace der Nachrichtenagentur AFP mit. Bereits am Montagabend seien die Behälter von Cadarache [...]
Weiterlesen …In Mecklenburg-Vorpommern werden heute mehrere tausend Atomkraftgegner zu einer Kundgebung gegen einen Castor-Transport in das Zwischenlager Lubmin erwartet. Zu der Demonstration in Greifswald, die sich auch gegen die Atompolitik der Bundesregierung richtet, haben Umweltschützer, Gewerkschaftler, Kirchenvertreter und Politiker aufgerufen. Der Transport mit hochradiokativem Atommüll aus der südfranzösischen Anlage Cadarache soll Mitte der Woche in Lubmin [...]
Weiterlesen …Gut einen Monat nach den Massenprotesten gegen den Castor-Transport ins deutsche Atommüll-Zwischenlager Gorleben haben sich in Frankreich sieben Atomkraftgegner vor einem Gericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft im nordfranzösischen Caen forderte für die Angeklagten, darunter ein Deutscher, Bewährungs- sowie Geldstrafen. Fünf von ihnen hatten sich bei den Protesten an Bahngleise gekettet. Die sieben Angeklagten sollten mit [...]
Weiterlesen …Der von den stärksten Protesten seit langem begleitete Castor-Transport nach Gorleben hat den Streit um Atompolitik und Atommüll-Aufbewahrung angefacht. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sprach sich dafür aus, eine Lagerung der Abfälle auch in Süddeutschland zu prüfen. Grünen-Chefin Claudia Roth warf Schwarz-Gelb vor, die Gesellschaft durch die Akw-Laufzeitverlängerung gespalten zu haben. Er halte es für [...]
Weiterlesen …Nach dem Atommülltransport ins niedersächsische Gorleben diskutieren die Länder weiter über eine mögliche Zwischenlagerung auch in Süddeutschland. Bayern lehnt die Aufnahme von Castoren aus den Wiederaufarbeitungsanlagen (WAA) in Großbritannien und Frankreich ab, wie die “Frankfurter Rundschau” berichtete. Dagegen kam aus Baden-Württemberg “kein völliges Nein” zur dezentralen Zwischenlagerung. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hatte am Mittwoch [...]
Weiterlesen …Die EU-Kommission hat die italienische Regierung erneut zu einer baldigen Lösung der Müllkrise in Neapel aufgerufen. Aufgrund der besorgniserregenden Situation müsse “ohne Verzögerung” gehandelt werden, sagte Umweltkommissar Janez Potocnik. Er bekräftigte, dass die Kommission in Erwägung ziehe, eigene Experten nach Neapel zu entsenden. In den Straßen von Neapel und den nahen Ortschaften türmen sich wegen [...]
Weiterlesen …Beim bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben rechnen Gegner und Polizei mit einer Rekordzahl von Demonstranten. “Ich rechne damit, dass der bunte und kreative Protest des vergangenen Transports noch übertroffen wird”, sagte Polizeieinsatzleiter Friedrich Niehörster in Hannover. “Das Wendland steht kurz vor den größten Protesten, die es je gegen einen Castor-Transport nach Gorleben gegeben hat”, erklärte die [...]
Weiterlesen …Drei weitere Castor-Behälter mit Atommüll haben nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace die französische Wiederaufbereitungsanlage La Hague verlassen. Die Behälter seien mit Speziallastwagen zum Verladebahnhof Valognes gebracht worden, teilte Greenpeace mit. Damit seien acht von elf Castor-Behältern in Valognes angekommen, die restlichen drei würden voraussichtlich am Mittwoch dorthin gebracht. Laut Greenpeace soll der Transport per Bahn [...]
Weiterlesen …Mehr als 60.000 Menschen haben Bundespräsident Christian Wulff (CDU) dazu aufgefordert, das umstrittene Gesetz über längere Atomkraftwerks-Laufzeiten nicht zu unterschreiben. Die Stimmen seien innerhalb weniger Tage bei einer noch laufenden Online-Aktion zusammengekommen, wie das atomkritische Kampagnennetzwerk Campact mitteilte. Die Teilnehmer mahnen Wulff in ihrem Appell dazu, das Gesetz zu stoppen, weil es keine Zustimmung des [...]
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