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	<title>Meteo - Klima und Wetter &#187; News</title>
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	<description>Meteo - Klima und Wetter</description>
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		<title>Wie Solarenergie in Deutschland gefördert wird</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 18:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Solarstrom-Förderung soll schon früher gekürzt werden als bislang geplant. Grund ist der weiterhin starke Zubau an Solaranlagen. Dadurch nämlich droht der Strompreis für den Verbraucher weiter zu steigen &#8211; denn die Förderung wird über die sogenannte EEG-Umlage finanziert, die allen Stromverbrauchern auf den Strompreis aufgeschlagen wird. Wie funktioniert die Förderung erneuerbarer Energien? Strom aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295546711014-1-0.jpg" alt="Solarmodule in Brandenburg Foto: AFP Patrick Pleul" width="512" height="251" /></p>
<p><strong>
<p>Die Solarstrom-Förderung soll schon früher gekürzt werden als bislang geplant. Grund ist der weiterhin starke Zubau an Solaranlagen. Dadurch nämlich droht der Strompreis für den Verbraucher weiter zu steigen &#8211; denn die Förderung wird über die sogenannte EEG-Umlage finanziert, die allen Stromverbrauchern auf den Strompreis aufgeschlagen wird.</p>
<p></strong>
<p>Wie funktioniert die Förderung erneuerbarer Energien?</p>
<p>Strom aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse zu gewinnen ist bislang teurer als die Produktion mit Kohle oder Atomkraft. Damit die Erneuerbaren sich trotzdem durchsetzen, werden sie gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit 2000 staatlich gefördert. Für jede Kilowattstunde, die ins deutsche Netz gelangt, erhält der Produzent eine sogenannte Einspeisevergütung. Sie sinkt jährlich, um Erneuerbare nach und nach wirtschaftlich zu machen.</p>
<p>Wie hoch ist die Einspeisevergütung?</p>
<p>Das ist verschieden. So ist Strom aus Wind oder Wasser billiger zu gewinnen als aus Sonne. Für Solarstrom liegt die Vergütung bei bis zu knapp 29 Cent pro Kilowattstunde, für Windstrom beträgt sie je nach Standort nur ein Drittel bis zur Hälfte dessen. Der Börsenpreis für Strom liegt bei etwa fünf bis sechs Cent pro Kilowattstunde. Für alle Erneuerbaren ergab sich durch diese Differenz etwa im Jahr 2009 eine notwendige Förderung von rund 13 Milliarden Euro.</p>
<p>Wie soll sich die Förderung nun ändern?</p>
<p>Die Einspeisevergütung soll umso schneller sinken, je höher der Zubau von Solaranlagen ausfällt. Stichtag für eine mögliche Kürzung ist der 1. Juli. Lässt die Zahl der neuen Anlagen im Frühjahr darauf schließen, dass im Gesamtjahr Solardächer mit einer maximalen Leistung von zugebaut werden, sinkt die Förderung um drei Prozent. Je nachdem, wie viel die Prognose über 3,5 Megawattstunden liegt, kann die Kürzung um bis zu maximal 15 Prozent sinken. Hinzu kommt ein Minus von neun Prozent zum 1. Januar 2012.</p>
<p>Wer bezahlt die Förderung der Erneuerbaren?</p>
<p>Sie wird über die sogenannte EEG-Umlage von jedem Stromkunden bezahlt. Die EEG-Umlage wird jedes Jahr neu berechnet und beträgt derzeit 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden kostet die Förderung erneuerbarer Energien gut zwölf Euro monatlich inklusive Mehrwertsteuer.</p>
<p>Warum war der Ausbau der Solarenergie zuletzt so groß?</p>
<p>Dafür gibt es zwei Gründe: Die Kosten für Solaranlagen sinken, was sie durch die Einspeisevergütung als Geldanlage lukrativer macht. Zudem führte die im vergangenen Jahr beschlossene deutliche Förderkürzung dazu, dass viele Menschen noch in letzter Minute eine Solaranlage auf ihr Dach montieren ließen, um von der alten Förderung zu profitieren. Dieses Jahr könnte es einen ähnlichen Effekt geben.</p>
<p>Wird die EEG-Umlage auch in Zukunft steigen?</p>
<p>Das ist anzunehmen. Die Bundesregierung hat in ihrem Energiekonzept für die kommenden Jahrzehnte den massiven Ausbau erneuerbarer Energien festgeschrieben. Wie stark sich dies auf die Stromrechnung auswirkt, hängt aber auch davon ab, auf welche Techniken gesetzt wird. Viele Experten raten etwa dazu, stärker auf Windenergie auf dem Meer zu setzen, weil dies günstiger ist als Solarstrom.</p>
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		<title>Kraftwerk und Geldanlage auf dem Dach</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 18:10:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[energie-solar]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Solaranlage auf dem Dach gilt nicht nur als umweltfreundlich, sondern auch als oft lohnenswerte Geldanlage. Die Fördersätze sollen nun aber schneller gekürzt werden: Solardach-Besitzer, die ihre Anlage ab 1. Juli in Betrieb nehmen, müssen mit Abschlägen zwischen drei und 15 Prozent rechnen. Sind Solaranlagen für jedes Haus geeignet? Solaranlagen gibt es in jeder Größe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295546444240-1-0.jpg" alt="Solarmodule Foto: AFP Jens Büttner" width="512" height="321" /></p>
<p><strong>
<p>Eine Solaranlage auf dem Dach gilt nicht nur als umweltfreundlich, sondern auch als oft lohnenswerte Geldanlage. Die Fördersätze sollen nun aber schneller gekürzt werden: Solardach-Besitzer, die ihre Anlage ab 1. Juli in Betrieb nehmen, müssen mit Abschlägen zwischen drei und 15 Prozent rechnen.</p>
<p></strong>
<p>Sind Solaranlagen für jedes Haus geeignet?</p>
<p>Solaranlagen gibt es in jeder Größe, auch für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Wichtiger als die Größe des Hauses ist: Das Dach sollte nach Süden ausgerichtet und nicht von Bäumen überschattet sein. Der Winkel des Daches sollte am besten etwa 30 Grad, maximal 50 Grad sein. Wie viel Strom die geplante Anlage erzeugt, lässt sich im Internet auf http://www.solarserver.de/service-tools/online-rechner.html einfach berechnen.</p>
<p>Was bringt mir eine Solaranlage?</p>
<p>Eine solche Anlage produziert nicht nur umweltfreundlichen Strom. Die Sonnenlicht-Kollektoren auf dem Dach sind schlicht eine Geldanlage. Wer Geld in den Kauf einer Solaranlage steckt, dem garantiert der Staat, dass der Strom 20 Jahre lang zu einem festen Preis abgekauft wird. Das Absenken der Fördersätze gilt also immer nur für neue Anlagen &#8211; wer seine Anlage einmal installiert hat, erhält immer die gleiche Förderung.</p>
<p>Wie verkaufe ich meinen Solarstrom?</p>
<p>Der Strom wird in das Stromnetz eingespeist und der örtliche Stromanbieter ist verpflichtet, 20 Jahre lang eine feste Vergütung zu zahlen. Das sind zur Zeit bei kleinen Anlagen knapp 29 Cent. Der Wert könnte nun ab Juli um zwischen drei und 15 Prozent sinken. Weitere neun Prozent folgen zum 1. Januar 2012.</p>
<p>Kann ich meinen selbst erzeugten Strom denn nicht auch selbst verbrauchen?</p>
<p>Doch. Das lohnt sich seit vergangenem Jahr sogar noch mehr. Hausbesitzer, die den Strom selber verbrauchen, erhalten ebenfalls Vergütung. Diese ist abhängig vom Anteil des Eigenverbrauchs an der gesamten Strommenge. Grundsätzlich zahlt der Staat für den Eigenverbrauch gut zwölf Cent pro Kilowattstunde. Die Förderung steigt auf knapp 17 Cent für den Anteil am Stromverbrauch, der über 30 Prozent des erzeugten Solarstroms hinausgeht. Zusammen mit der Ersparnis, den Strom nicht mehr vom Versorger kaufen zu müssen, ist das lohnender als die Einspeisung &#8211; der Vorteil liegt bei bei sieben bis elf Cent pro Kilowattstunde.</p>
<p>Was kostet eine Solaranlage und ab wann lohnt sich die Investition?</p>
<p>Die Preise sinken, sind aber sehr unterschiedlich und sollten gut verglichen werden. Eine Anlage für ein Einfamilienhaus gibt es schon für rund 15.000 Euro, der Preis ist jedoch abhängig von der Größe der Anlage. Dazu kommen die Kosten für Wartung, Reparaturen sowie für die Versicherung. Wie hoch die Rendite am Ende ist, hängt von mehreren Faktoren ab &#8211; vom persönlichen Steuersatz bis zur jährlichen Sonnenschein-Dauer. Die Stiftung Warentest bietet unter www.test.de/solarrechner einen Rechner an, mit dem jeder Interessierte seine Rendite im Voraus ermitteln kann.</p>
<p>Muss ich meine Einnahmen versteuern?</p>
<p>Ja. Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, ist für das Finanzamt ein Stromunternehmer. Er muss die Ausgaben von den Einnahmen abziehen und den Gewinn versteuern. Durch Regeln zur Abschreibung des Kaufpreises und der Verrechnung von Verlusten können allerdings teils sogar Steuern gespart werden. Auf lange Sicht gerechnet sind die Steuern auch oft günstiger als die Abgeltungssteuer, die Verbraucher zahlen müssten, wenn sie ihr Geld auf dem Konto oder in Aktien anlegen.</p>
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		<title>Röttgen verteidigt Pläne für Solarförder&#8211;Kürzung</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 18:10:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Trotz der neuen Kürzung der Solarstrom-Subventionen hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Förderung grundsätzlich gegen Kritik verteidigt. &#8220;Wir wollen eine verlässliche Entwicklung der Photovoltaik&#8221;, sagte der Minister bei der offiziellen Vorstellung der Pläne für eine vorgezogene Förderkürzung. &#8220;Wenn man die Belastung der Verbraucher unter Kontrolle halten und die Photovoltaik weiter ausbauen will, dann ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295545988625-1-0.jpg" alt="Röttgen (r.) und Solarwirtschaftsverbandschef Cramer Foto: AFP Stephanie Pilick" width="512" height="403" /></p>
<p><strong>
<p>Trotz der neuen Kürzung der Solarstrom-Subventionen hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Förderung grundsätzlich gegen Kritik verteidigt. &#8220;Wir wollen eine verlässliche Entwicklung der Photovoltaik&#8221;, sagte der Minister bei der offiziellen Vorstellung der Pläne für eine vorgezogene Förderkürzung. &#8220;Wenn man die Belastung der Verbraucher unter Kontrolle halten und die Photovoltaik weiter ausbauen will, dann ist das der richtige Weg.&#8221;</p>
<p></strong>
<p>Röttgen stellte gemeinsam mit dem Branchenverband Solarwirtschaft (BSW Solar) Pläne vor, nach denen die sogenannte Einspeisevergütung abhängig vom weiteren Zubau an Solaranlagen schon zum 1. Juli erneut sinken soll &#8211; um bis zu 15 Prozent. An den Plänen war bereits im Vorfeld die Kritik laut geworden, die Kürzung sei nicht ausreichend.</p>
<p>BSW-Solar-Chef Günther Cramer sagte, die EEG-Umlage müsse &#8220;in den kommenden Jahren in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden&#8221;, um die Akzeptanz der Solarförderung zu erhalten. Bislang sei die Industrie aber &#8220;noch nicht wirtschaftlich&#8221; und benötige die Förderung deshalb. &#8220;Wir wollen in die Wirtschaftlichkeit, wir wollen in die Wettbewerbsfähigkeit&#8221;, sagte Cramer. &#8220;Dazu brauchen wir noch einige Jahre einen stabilen deutschen Markt.&#8221;</p>
<p>Strom aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse zu gewinnen ist bislang teurer als die Produktion mit Kohle oder Atomkraft. Damit die erneuerbaren Energien sich trotzdem durchsetzen, werden sie gefördert. Für jede Kilowattstunde, die ins deutsche Netz gelangt, erhält der Produzent eine sogenannte Einspeisevergütung. Sie wird über die sogenannte EEG-Umlage finanziert, die alle Stromkunden über die Stromrechnung zahlen.</p>
<p>Die Solarförderung macht derzeit einen großen Teil der staatlichen Förderung aus, trägt aber relativ wenig zur Stromproduktion bei. Nun soll die Vergütung für Solarstrom schon ab Juli und nicht erst ab 2012 weiter gesenkt werden. Je nachdem, wie stark die Solarenergie in den nächsten Monaten ausgebaut wird, kann die Senkung um bis zu 15 Prozent betragen. Zum Jahreswechsel sollen demnach weitere neun Prozent hinzukommen.</p>
</p>
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		<item>
		<title>Gen&#8211;Raps muss nicht immer vernichtet werden</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 15:49:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Landwirte müssen eine Ernte mit gentechnisch veränderten Anteilen nicht unbedingt vernichten. Hat der Landwirt selbst keine Schuld an der genetischen Verunreinigung, so sind seine Interessen gegen die allgemeinen Gefahren abzuwägen, urteilte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel. Ein süd-niedersächsischer Agrarbetrieb hatte 2007 auf einer Fläche im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis Saatgut für konventionellen Raps ausgebracht. Das Staatliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295451758069-1-0.jpg" alt="Rapsfeld Foto: AFP Michael Urban" width="512" height="342" /></p>
<p><strong>
<p>Landwirte müssen eine Ernte mit gentechnisch veränderten Anteilen nicht unbedingt vernichten. Hat der Landwirt selbst keine Schuld an der genetischen Verunreinigung, so sind seine Interessen gegen die allgemeinen Gefahren abzuwägen, urteilte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel. </p>
<p></strong>
<p>Ein süd-niedersächsischer Agrarbetrieb hatte 2007 auf einer Fläche im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis Saatgut für konventionellen Raps ausgebracht. Das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt stellte in dem Saatgut geringe Anteile einer gentechnisch veränderten Rapslinie fest; eine Genehmigung hierfür hatte der Landwirt nicht. Das Regierungspräsidium Gießen ordnete deshalb die Vernichtung der Ernte an. Der Landwirt kam dem nach, forderte aber Schadenersatz.</p>
<p>Unter Hinweis auf die allgemeine Gefahrenabwehr hatte das Verwaltungsgericht Kassel im März 2009 die Anordnung bestätigt; das Gentechnikgesetz wolle die Auskreuzung gentechnisch veränderter Pflanzen verhindern. Der VGH hob dieses Urteil nun auf, die Anordnung war danach rechtswidrig.</p>
<p>Schließlich habe der Betrieb nicht gezielt sondern versehentlich und ohne eigenes Wissen verunreinigtes Saatgut ausgebracht, erklärte der VGH zur Begründung. Vor diesem Hintergrund habe die Behörde bei ihrer Entscheidung die Interessen des landwirtschaftlichen Betriebs nicht ausreichend berücksichtigt. Der VGH ließ allerdings die Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu. Wird das VGH-Urteil rechtskräftig, kann der Landwirt Schadenersatz vom Land Hessen verlangen.  (Az: 6 A 400/10)</p>
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		<item>
		<title>Bund will Solar&#8211;Förderung offenbar drastisch senken</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 07:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts ausufernder Kosten für die Förderung des Solarstroms will die Bundesregierung die Vergütung offenbar erneut drastisch senken. Schon zum 1. Juli könnten die Sätze um bis zu 15 Prozent zurückgehen, erfuhr die &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; aus Koalitionskreisen. Für Ende des Jahres sei ein weiterer Einschnitt geplant. Damit würden Hausbesitzer, die nach dem 1. Juli eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295422519600-1-0.jpg" alt="Photovoltaik-Zellen Foto: AFP Johannes Eisele" width="512" height="303" /></p>
<p><strong>
<p>Angesichts ausufernder Kosten für die Förderung des Solarstroms will die Bundesregierung die Vergütung offenbar erneut drastisch senken. Schon zum 1. Juli könnten die Sätze um bis zu 15 Prozent zurückgehen, erfuhr die &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; aus Koalitionskreisen. Für Ende des Jahres sei ein weiterer Einschnitt geplant. Damit würden Hausbesitzer, die nach dem 1. Juli eine neue Solaranlage anschaffen, deutlich weniger Förderung für ihren Solarstrom bekommen.</p>
<p></strong>
<p>Die Förderung könne sich so im Vergleich zu 2009 fast halbieren, hieß es in dem Bericht. Damals erhielten Eigenheimbesitzer noch 43 Cent Förderung für jede Kilowattstunde Solarstrom, die sie ins Stromnetz einspeisten. Bis Ende 2011 könne dieser Satz auf knapp 22 Cent sinken &#8211; wenn in Deutschland weiter so viele Solaranlagen entstehen würden wie zuletzt. &#8220;Denn die Kürzung wird gestaffelt &#8211; je mehr Solaranlagen installiert werden, desto weniger Förderung gibt es&#8221;, hieß es weiter.</p>
<p>Das Konzept sei noch in &#8220;Feinabstimmung&#8221;, berichtete das Blatt unter Berufung auf Koalitionskreise. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die Solarwirtschaft hätten sich aber offenbar schon darauf verständigt.</p>
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		<title>99,5 Prozent Strom aus Erneuerbaren bis 2050 möglich</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 14:49:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Europas Strom könnte nach einer neuen Greenpeace-Studie bis 2050 zu 99,5 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Dafür wären knapp 100 Milliarden Euro Investitionen nötig, erklärte die Umweltschutzorganisation. In den kommenden zwanzig Jahren wären demnach 70 Milliarden Euro für Infrastruktur- und Netzaufbau nötig, um einen Anteil der Erneuerbaren von 68 Prozent zu erreichen. Bis 2050 kämen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295361993404-1-0.jpg" alt="99,5 Prozent Strom aus Erneuerbaren bis 2050 möglich Foto: AFP Johannes Eisele" width="512" height="314" /></p>
<p><strong>
<p>Europas Strom könnte nach einer neuen Greenpeace-Studie bis 2050 zu 99,5 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Dafür wären knapp 100 Milliarden Euro Investitionen nötig, erklärte die Umweltschutzorganisation. In den kommenden zwanzig Jahren wären demnach 70 Milliarden Euro für Infrastruktur- und Netzaufbau nötig, um einen Anteil der Erneuerbaren von 68 Prozent zu erreichen. Bis 2050 kämen noch einmal 28 Milliarden Euro hinzu. </p>
<p></strong>
<p>Die Anforderungen an die Netze sind für herkömmliche und erneuerbare Energien verschieden; bei letzteren müssen etwa in Deutschland die Verbindungen zwischen Windkraft aus und an Nord- und Ostsee zu den Verbrauchern im Binnenland massiv verstärkt werden.</p>
<p>Neben den Investitionen müssten die EU-Regierungen den politischen Rahmen schaffen, um der erneuerbaren Energie den Vorzug vor Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken zu sichern, heißt es in der Studie. Bisher würden in der EU Windräder oft zu Spitzenzeiten gestoppt, um den Zugang der herkömmlichen Kraftwerke zu gewährleisten, die &#8220;unmöglich anzuhalten&#8221; seien.</p>
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		<title>Seltene Erden aus China haben Preis mehr als verdoppelt</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 12:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die für zahlreiche Schlüsseltechnologien wichtigen seltenen Erden aus China haben ihren Preis im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Preise für die begehrten Rohstoffe seien von Januar bis November um 130 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Zudem stiegen die Exporte der Mineralien in der gleichen Zeit um 14,5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295353383298-1-0.jpg" alt="Förderung seltener Erden in China Foto: AFP " width="512" height="329" /></p>
<p><strong>
<p>Die für zahlreiche Schlüsseltechnologien wichtigen seltenen Erden aus China haben ihren Preis im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Preise für die begehrten Rohstoffe seien von Januar bis November um 130 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Zudem stiegen die Exporte der Mineralien in der gleichen Zeit um 14,5 Prozent. Die Volksrepublik führte demnach 35.000 Tonnen seltene Erden aus &#8211; fast 5000 Tonnen mehr, als die Quote für das Gesamtjahr 2010 eigentlich vorsah.</p>
<p></strong>
<p>Seltene Erden sind für Zukunftstechnologien wie Internethandys, Hybridautos oder Windräder zentral. China, das mehr als 95 Prozent dieser Rohstoffe für den Weltmarkt liefert, hatte die Ausfuhr zuletzt eingeschränkt. Das Land betonte wiederholt, dass der Abbau der Mineralien nachhaltiger geschehen müsse und daher höhere Umweltschutzstandards berücksichtigt werden müssten. </p>
<p>Mehrere Staaten, darunter die Europäische Union und die USA, warnten das Land wiederholt, seine Marktmacht zu missbrauchen. Von Januar bis November gingen den Zahlen zufolge 86 Prozent der Exporte in die EU, die USA und nach Japan.</p>
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		<title>EU will wegen Jagd auf Wölfe gegen Schweden vorgehen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 18:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Europäische Kommission hat rechtliche Schritte gegen Schweden wegen der Freigabe der Wolfjagd angekündigt. Die Regierung in Stockholm verstoße damit gegen EU-Umweltrecht, erklärte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik in Brüssel. Die Kommission werde sich mit dem Thema am 27. Januar befassen. Ein Regierungssprecher in Stockholm sagte dagegen, Schweden sei überzeugt, dass die Wolfjagd im Einklang mit europäischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295288705032-1-0.jpg" alt="Erschossene Wölfin im Januar 2010 Foto: AFP Olivier Morin" width="512" height="341" /></p>
<p><strong>
<p>Die Europäische Kommission hat rechtliche Schritte gegen Schweden wegen der Freigabe der Wolfjagd angekündigt. Die Regierung in Stockholm verstoße damit gegen EU-Umweltrecht, erklärte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik in Brüssel. Die Kommission werde sich mit dem Thema am 27. Januar befassen. Ein Regierungssprecher in Stockholm sagte dagegen, Schweden sei überzeugt, dass die Wolfjagd im Einklang mit europäischen Regelungen sei. &#8220;Aber wir werden hören, was die Kommission zu sagen hat, und das wird Gegenstand eines Dialogs sein&#8221;, sagte der Sprecher.</p>
<p></strong>
<p>Am Wochenende hatte in Schweden trotz scharfer Proteste die umstrittene Jagd auf Wölfe begonnen. Die schwedischen Behörden gaben eine begrenzte Zahl der Tiere zum Abschuss frei, um den Bestand begrenzt zu halten. Mehr als 6700 Jäger ließen sich nach Angaben des WWF für die auf einen Monat befristete Jagd auf 20 Wölfe registrieren. Schweden hatte die Wolfsjagd im vergangenen Jahr erstmals seit mehr als 45 Jahren wieder in begrenztem Umfang erlaubt. Die 27 zum Abschuss freigegebenen Tiere wurden damals in nicht einmal vier Tagen erlegt.</p>
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		<title>Nach Dürre begehen tausende Bauern in Indien Selbstmord</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 13:10:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Indien haben sich nach der schlimmsten Trockenheit seit Jahrzehnten mehr als 17.000 Bauern das Leben genommen. Im Jahr 2009 begingen 17.368 Landwirte Selbstmord, vor allem in den drei Bundesstaaten Maharashtra, Karnataka und Andhra Pradesh im Süden und Westen des Landes. Das teilte die Regierung mit. Die Regierung nannte offiziell keine Gründe für die Selbstmorde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295269554127-1-0.jpg" alt="Dürre trifft indische Bauern hart Foto: AFP Noah Seelam" width="368" height="512" /></p>
<p><strong>
<p>In Indien haben sich nach der schlimmsten Trockenheit seit Jahrzehnten mehr als 17.000 Bauern das Leben genommen. Im Jahr 2009 begingen 17.368 Landwirte Selbstmord, vor allem in den drei Bundesstaaten Maharashtra, Karnataka und Andhra Pradesh im Süden und Westen des Landes. Das teilte die Regierung mit. </p>
<p></strong>
<p>Die Regierung nannte offiziell keine Gründe für die Selbstmorde. 2009 aber fiel der Monsunregen so schwach aus wie seit 37 Jahren nicht; entsprechend mager fielen die Ernten aus. Familien von Bauern hatten auch wachsende Schulden als Grund für die vielen Selbsttötungen genannt. In Indien leben und arbeiten zwei von drei Bewohnern auf dem Land.</p>
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		<title>BP wird vor Australiens Küste nach Öl bohren</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 11:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>meteo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der britische Konzern BP wird trotz der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor der Südküste Australiens nach Öl bohren. BP habe seine Lektion gelernt und garantiere die &#8220;höchsten Sicherheitsstandards&#8221;, versicherte Energieminister Martin Ferguson. Die Erfahrungen, die BP beim schwersten Ölunfall in der Geschichte der USA machte, würden in die Arbeit und Verfahren des Unternehmens einfließen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="/wp-content/uploads/afp/photo_1295263980670-1-0.jpg" alt="Errichtung von Ölbohrinseln Foto: AFP Saul Loeb" width="512" height="338" /></p>
<p><strong>
<p>Der britische Konzern BP wird trotz der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor der Südküste Australiens nach Öl bohren. BP habe seine Lektion gelernt und garantiere die &#8220;höchsten Sicherheitsstandards&#8221;, versicherte Energieminister Martin Ferguson. Die Erfahrungen, die BP beim schwersten Ölunfall in der Geschichte der USA machte, würden in die Arbeit und Verfahren des Unternehmens einfließen. Bei der Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; im April waren elf Arbeiter gestorben und Millionen Liter Erdöl ins Meer geflossen.</p>
<p></strong>
<p>BP ist eine von mehreren Firmen, die sieben Öl- und Gasfelder vor der Süd- und Westküste Australiens erschließen sollen. Australien muss Öl und Gas importieren, um seinen Bedarf zu decken. Der Wert der Einfuhren werde in den kommenden Jahren noch steigen, sagte Energieminister Ferguson. Daher sei es &#8220;wichtig für die Energiesicherheit&#8221;, neue Vorkommen auszubeuten und eine &#8220;australische Öl-Provinz&#8221; vor der Küste zu entdecken.</p>
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