Bioprodukte sind gut für den Klimaschutz

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Steht der Anbau von Bioprodukten in direktem Zusammenhang mit dem Klimaschutz? Sind die so angebauten Produkte, wie zum Beispiel Bioobst, nicht nur besser für den menschlichen Körper sondern helfen auch, die Umwelt zu schützen und so dem Klimaschutz zu dienen?

Konventioneller Betrieb oder ökologischer Anbau?

Es kann in den meisten Fällen davon ausgegangen werden, dass die Resultate in Bezug auf den Energieverbrauch beim ökologischen Landbau besser sind, als bei den konventionell geführten Bauernhöfen. Hierbei kommt es aber entscheidend darauf an, wie diese Betriebe geführt werden. So kann ein fachkundiger und gut geführter “normaler” Bauernhof bessere Resultate erzielen, als ein nachlässig geführter Ökolandbau. Dies liegt an der besseren Humusversorgung, durch die der Boden das Treibhausgas CO2 besser binden kann. Hier wird dem Boden lediglich organischer Dünger zugesetzt, was positive Auswirkungen auf die Bodenstruktur und die mikrobiologische Beschaffenheit des Bodens hat. Auch ist dieser so behandelte Boden reicher an Nährstoffen. Es kann jedoch noch keine wissenschaftlich fundierte generelle Aussage darüber gemacht werden, dass Bioprodukte immer besser für den Klimaschutz sind, da noch weitere Kriterien im Hinblick auf die Verringerung des CO2 zu berücksichtigen sind, wie die, ob es sich zum Beispiel um Bioobst oder um Fleisch handelt; ebenso spielt der Transportweg eine Rolle. Erwiesen ist jedoch, dass Nahrungsmittel pflanzlicher Art dem Klimaschutz dienlicher sind als tierische.

Bioprodukte – sie tun einfach der Umwelt gut

Zweifelsfrei kann man aber feststellen, dass Bioprodukte gut für die Umwelt sind: Ökologischer Anbau wirkt sich positiv auf den Humusgehalt des Bodens aus und ist gut für den Wasserschutz und Energieverbrauch. Der Wasserverbrauch wird nämlich durch die Verdunstung durch den Bodenbewuchs und die Oberfläche des Bodens stark reduziert. Auch das Abbauvermögen organisch schädlicher Substanzen sowie der Nährstoffreichtum werden durch einen guten Humusboden gefördert. Da aber das Thema “Nachhaltigkeit” in punkto Umwelt und Klimaschutz immer stärker in den Focus der Öffentlichkeit und damit auch in das Bewusstsein der Menschen rückt, is(s)t man jedenfalls beim Kauf von Bioprodukten langfristig auf der sicheren Seite. Wenn zudem auf besondere Verpackung verzichtet werden kann, kauft man auf dem nahe gelegenen Biohof ein, dann erweist man auch als Verbraucher der Umwelt einen großen Dienst.

Img.: Tomo Jesenicnik: Fotolia

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