Die Seychellen – für viele eines der absoluten Traumziele der Karibik. 115 Granit- und Koralleninseln im indischen Ozean bilden ein Archipel von faszinierender Schönheit und Ruhe. Und: Ein Reiseziel, das ganzjährig echten Traumurlaub verspricht. Hier scheint die Sonne jeden Tag, das ganze Jahr über.
Trotzdem macht es auch hier Sinn, genau zu überlegen, wann Sie Ihre Reise antreten, denn das Klima der Seychellen ist von Jahreszeit zu Jahreszeit unterschiedlich, was sich meist in der Menge des fallenden Regens bemerkbar macht.
Vergessen Sie deutsche Regentage. Vergleichen Sie sie auf keinen Fall mit einem Regentag auf den Seychellen. Der Unterschied könnte größer nicht sein. Während es sich bei uns oft tagelang „einregnen“ kann, ist das auf den Seychellen anders. Hier regnet es zwar beinahe täglich, aber niemals so lange wie bei uns. Oft kann es sein, dass Sie morgens aus dem Fenster schauen und es gewaltig gießt, nach dem Frühstück der Himmel aber schon wieder traumblau erstrahlt.
Auf den Seychellen herrscht tropisches Monsunklima. Die heiße Regenzeit, mit teilweise heftigen tropischen Gewittern dauert von Dezember bis März. In dieser Zeit weht der Wind aus Nordwest (Norwest-Monsun), meist auflandig mit einer Stärke von zwei bis fünf Beaufort. Selbst an „Regentagen“ scheint aber zwischendurch auch immer wieder die Sonne für einige Stunden. Es ist fast nie so, dass es von morgens bis abends durchregnet, im Gegenteil. Nach den teilweise heftigen Güssen von oben erstrahlt die Sonne, als wäre nichts gewesen, um einige Stunden später erneut von Regen abgelöst zu werden.
Das wird besonders deutlich, wenn man auf die täglichen Sonnenstunden blickt: Selbst in der Regenzeit scheint sie im Schnitt fünf bis sechs Stunden. Die Luftfeuchtigkeit in dieser Zeit ist sehr hoch.
Nach der Regenzeit wird es ab April trockener und etwas kühler. Wobei der Begriff „kühler“ relativ zu betrachten ist. Die Tageshöchsttemperaturen liegen auf den Seychellen im Grunde das ganze Jahr über bei knapp unter oder über 30 Grad. Die Wassertemperatur ist das ganze Jahr über sehr angenehm.
Der Übergangsmonat April ist oft heiß, das Meer zumeist ruhig. Auch in der Trockenzeit müssen Sie – ganzjährig– in dieser Region mit kurzen Schauern rechnen. Die Sonnenscheindauer beträgt sieben bis acht Stunden am Tag.
März bis Mai ist übrigens die beste Reisezeit für Taucher, dann ist der Wind schwächer, das Wasser klarer und nicht so aufgewühlt. Das Selbe gilt für die Übergangsmonate zur Regenzeit, September bis November.
Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig 26 bis 29 Grad, ist also perfekt geeignet zum Baden, tauchen, surfen oder segeln.
Die Zeit von Mai bis Oktober gilt – gerade für Europäer – als bevorzugte Reisezeit für Sonnenhungrige, nicht nur, weil es in diesen Monaten seltener regnet. Auch die geringere Luftfeuchtigkeit ist für uns Mitteleuropäer oft angenehmer. Dafür sorgt der trockene Südost-Monsun, der den zuvor wehenden Nordwestwind ablöst.
Im Mai kommen Vogelkundler hier voll auf ihre Kosten. Denn auf Bird Island und Cousin versammeln sich an einigen Tagen des Monats Mai Tausende von Vögeln, die hier landen, um für Nachwuchs zu sorgen.
Insgesamt können wir Ihnen eins versprechen: Die Seychellen bieten ganzjährig wunderschöne Traumstrände, üppige, tropische Natur und angenehmen Sonnenschein.