Peru ist nicht ein klassisches Ziel für den Badeurlaub, bietet aber landschaftlich und kulturell enorm viel. Was die landschaftliche Vielfältigkeit angeht, gehört Peru definitiv zur Weltspitze. Die schneebedeckten Gletcher der Anden, die unendliche Weite des Amazonas-Regenwaldes und die kristallklaren Seen machen Peru für Naturliebhaber zu einem absoluten Erlebnis.
Das Land ist ein klassisches Beispiel dafür, dass es sich lohnt, die Reisezeit für die ausgewählte Urlaubregion genau zu wählen.
Das Klima von Peru lässt sich grob in zwei Jahreszeiten unterteilen: Die trockene Jahreszeit, und die nasse!
Je nach Region können diese unterschiedlich sein.
Grundsätzlich ist das Klima Perus sehr vielschichtig, da es von drei Regionen beeinflusst wird: Dem kalten Humboldt-Golfstrom an der Küste, der Gebirgskette der Anden und dem Regenwald.
Die Küstenzone (Costa) bietet zumeist subtropisches, trockenes Klima, fast ohne Niederschläge.
In der Anden-Region (Sierra) wiederum ist der Sommer heiß und oft regnerisch, der Winter kalt und trocken.
Im Amazonas-Waldgebiet (Selva) ist es fast das ganze Jahr über heiß und feucht mit beständigen Regenfällen, aber auch einer recht kurzen Trockenphase zwischen Juni und August.
Für Peru gibt es keine Jahreszeit, in der das Wetter die Stabilität der Hochdruckgebiete im Bereich kanarischen Inseln im Sommer hat. Gewisse Kompromisse müssen Sie eingehen, denn zu keiner Zeit ist das Wetter in allen drei Regionen optimal.
Meist sind die Andenregionen Ziel von Touristen, die „stabilste“ Wetterlage ist in der Zeit zwischen April und Oktober zu erwarten. Allerdings sind diese Monate auch so etwas wie die Hauptsaison in diesem Gebiet. Von Ende Juni bis Anfang August wird es voll und die Preise steigen deutlich an.
Sollten Sie also damit leben können, dass es an einigen Tagen auch mal feucht wird, empfehlen sich die Februar bis April und September bis November, dann ist es hier bei weitem nicht so voll.
Die Temperaturen in den Anden sind niedriger als an der Küste. Tagsüber erreichen sie im Durchschnitt durchaus knapp die 20 Grad-Marke, nachts kann es auch mal frostig werden, dann sinken die Werte auf 3 Grad ab, in den Hochlagen auch unter den Gefrierpunkt.
Sollten Sie einen Trecking- oder Wanderurlaub in den Anden planen, sind die Monate von Dezember bis Anfang April nicht zu empfehlen, dann regnet es viel und die Bergtour kann zu einem sehr schlammigen Erlebnis werden.
Die „Costa“ ist wüstenähnlich. Dort, wo nicht künstlich bewässert wird, wächst fast nichts.
Für ihre geographische Lage ist die Küstenregion Perus relativ kühl und das ganze Jahr über trocken. In den Sommermonaten von Januar bis März wird es hier jedoch auch mal heiß, dann steigen die Werte auf knapp 30 Grad am Tage, nachts sinken sie auf „nur“ 20 Grad.
Der „Winter“ in dieser Region dauert von Juni bis September. Besonders in dieser Zeit herrscht an der Küste oft dichter Nebel. Die Temperaturen fallen im Schnitt auf etwa 15 Grad Celsius
Die unendlichen Weiten des Amazonas-Regenwaldes sind die feuchtes Region Perus. Hier fallen im Jahr etwa 3800 mm Regen, die Jahresmitteltemperatur liegt bei 26 Grad. Soll heißen: Hier ist es fast durchgehend sehr heiß und sehr nass.
Der peruanische Regenwald ist fast undurchdringbar und sehr dicht. Einzige Verkehrswege sind die Flüsse. Teile des Gebietes,