
Der Planet hat Fieber: Die Erderwärmung macht Menschen in aller Welt Angst. Foto: Sandra Zuerlein - Fotolia.com
Die Verursacher dafür sind die immer größer werdenden Mengen an verbrannten fossilen Brennstoffen. Ein weiterer Auslöser ist die Entwaldung und die immer größer werdende Land- bzw. Viehwirtschaft. Alle diese Gründe tragen zu einem Anstieg des Treibhauseffekts bei, da dadurch große Mengen von Treibhausgasen (z.B. Methan und Lachgas) entstehen. Diese Gase werden in der Atmosphäre angereichert und verhindern so eine Weiterleitung von Wärmestrahlen in das Weltall.
Wissenschaftler haben aufgrund der heutige vorliegenden Daten eine Erderwärmung bis ins Jahr 2100 von etwa 1,1 Grad Celsius errechnet. Die Folgen wären, wie bereits auch heute bereits ersichtlich, ein weiteres Ansteigen der Meeresspiegel durch eine verstärkte Gletscherschmelze. Außerdem gäbe es auch eine Verschiebung der Niederschlagsmuster und eine Zunahme von Wetterextremen. Wie genau sich die nächsten Jahre entwickeln werden ist aufgrund der momentanen Situation kaum abschätzbar.
Die Erderwärmung ist nach wie vor ein spannender Themenkomplex und Grundlage vieler Diskussionen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde daran gezweifelt, ob es überhaupt möglich sei, die angebliche Erwärmung messtechnisch zu belegen. Als dann viele Jahre später dies belegt und auch nachgewiesen wurde entspann sich eine Diskussion über den Verursacher. Streitpunkt war, ob der Mensch überhaupt eine Schuld an der Erderwärmung hat. Da es seit Beginn der Wetteraufzeichnung dieses Phänomen noch nie gegeben hat kann über die Auswirkungen und deren Folgen nur spekuliert werden. Ursachen gibt es neben den von den Menschen ausgelösten noch weitere. Da ist z.B. noch der verstärkte Treibhauseffekt. Dabei veranlassen die Treibgase, dass die kurzwelligen Strahlen der Sonne ungehindert auf die Erde durchkommen. Diese Strahlung liegt im Langwellenbereich. Somit wird auch die Erdoberfläche schneller erhitzt, als dies bei Kurzwellen der Fall wäre.
Ein weiterer Streitpunkt kann die Sonnenaktivität sein. Allerdings können Wissenschaftler mittlerweile belegen, dass die Veränderungen auf der Oberfläche der Sonne kaum Auswirkungen auf die globale Erwärmung haben. Allerdings verändern sog. Aerosole, das sind feine Partikel in der Erdatmosphäre, das Erdklima. So sind zum Beispiel Rußpartikel zu erwähnen, die in unserer Atmosphärenschicht am Boden, der Troposphäre, Sonnenlicht absorbieren und entsprechende Wärmestrahlung abgeben. Weiterer Einfluss nimmt auch die Wolkenbildung, die allerdings bis zum heutigen Tag noch nicht vollständig erforscht ist.